お問い合わせ Japanische Fraueninitiative Berlin talk.in.japanese.jfib@gmail.com
******************************************************** Einladung zur Mahnwache zum Gedenktag für die ehemaligen „Trostfrauen“ des japanischen Militärs 14.08.2015 (Fr.) 16:00-18:00 Berlin, Pariser Platz (vor dem Brandenburger Tor)
Vor 70 Jahren ging der Asien-Pazifik-Krieg (1931-1945) mit der
Kapitulation Japans zu Ende. 46 Jahre später, am 14.08.1991, erzählte
Frau Kim Hak Soon (Südkorea) als erste ehemalige „Trostfrau“ ihre
Geschichte und brachte ein bis dahin verdrängtes Kapitel des Krieges ans
Tageslicht.
Durch ihren mutigen Schritt und die darauf
folgenden Aussagen von weiteren betroffenen Frauen wissen wir heute von
dem Bordellsystem des japanischen Militärs während des Krieges. Zwar
klingt die Bezeichnung „Trostfrauen“ harmlos, meint aber tatsächlich ein
System der sexuellen Sklaverei. Die Frauen wurden in die Bordelle
verschleppt, dort festgehalten und sexuell missbraucht. Heute wollen wir
Frau Kim Hak Soon und der bis zu 200.000 geschätzten Opfer von
sexueller Sklaverei durch das japanische Militär gedenken.
Die
japanische Regierung bestätigte 1993 zwar die Beteiligung des
japanischen Militärs an diesen Verbrechen, aber bis zum heutigen Tage
folgte keine entsprechende und offizielle Entschuldigung oder
Entschädigung, wie sie die Überlebenden erwarten. Im Gegenteil wird
unter dem amtierenden Premierminister Shinzo Abe verstärkt versucht, die
Geschichte der „Trostfrauen“ zu verleugnen, was die betroffenen Frauen
einmal mehr demütigt.
Wir protestieren gegen diese
Geschichtsfälschung und fordern von der japanischen Regierung, 70 Jahre
nach dem Krieg endlich die Frauen zu rehabilitieren.
Kommt zu unserer Mahnwache, erhebt gemeinsam mit uns Eure Stimme gegen die aktuelle Politik der Abe Regierung! (kommt bitte in schwarzer oder dunkler Kleidung)
Japanische Fraueninitiative Berlin Kontakt: talk.in.japanese.jfib@gmail.com
Silent Demonstration calling for a resolution to the comfort women issue + Open air exhibition
August 18th, Friday, 16:00-18:00 at Brandenburger Tor
During the Asia Pacific War, approximately 200,000 women from all over
the Asia-Pacific region were kept in rape camps (peculiarly called
'comfort stations') and forced to provide sexual services to Japanese
soldiers.
The Japanese Government officially admitted in 1993,
that the “Comfort Women” system was indeed sexual slavery in which the
Japanese military was directly involved. However, Japanese politicians,
including Prime Minister Shinzo Abe who has been trying to rewrite
history, keep insisting that there is no evidence that “Comfort Women”
were forced and it was rather an entertainment business by free will.
The issue of sexual slavery by the Japanese military has been removed
from middle-school text books since 2007. That means that the next
generation in Japan would not have the opportunity to learn about the
war crimes against women their country committed.
We urge the
Japanese government to make an official apology and take immediate
measures to redeem the honor of the victims of Japan’s military sexual
slavery.
There will be several information panels that you
can learn more about "comfort women" issue as well as the testimonies of
the victims all over Asia. Please join us!
Contact: Japanische Fraueninitiative Berlin talk.in.japanese.jfib@gmail.com